Bereit, sich verstärkt einzubringen – ein gutes Team für die Erdinger Stadtpolitik

Am Sonntag, 22. Januar 2017 fand im Restaurant Gruberei in Erding die jährliche Hauptversammlung mit zweijährig stattfindender Vorstandswahl statt. Um deren Ergebnis vorweg zu nehmen: Die bisherige erste Vorsitzende Heike Langwieser trat wieder an, wurde einstimmig gewählt, ebenso wie ihr Team, das in einer Personalrochade aus bisherigen Vorstandsmitgliedern besteht: Stellvertreter wurde Florian Brandhuber (vorher Kassier), Kassier Claudia Zellner (vorher Beisitzerin), neuer Schriftführer Michael Lang, vorher ebenfalls Beisitzer. Der bisherige zweite Vorsitzende, Happe Schmidbauer trat aus persönlichen Gründen nicht mehr an, wird aber als Revisor dabeibleiben. Als Beiräte bleiben Susanne Birzer, Dr. Roland Brückl, Frank Halatsch (bisher Schriftführer) und Heidi Schoch. Wahlleitung machte souverän Stadtrat Hans Balbach.

Der große Beifall und die herzliche Atmosphäre, als Michael Lang Heike Langwieser mit einem Blumenstrauß für ihren Einsatz dankte, zeigen, dass hier eine motivierte und freundschaftlich verbundene Truppe am Werk ist, um sich mit großem Einsatz und Engagement in Erdings Stadtpolitik einzubringen.

Zuvor hatte Happe Schmidbauer in einem Rundblick wichtige Akzente des Engagements von Erding Jetzt angesprochen, u. a. für eine überfällige Beplanung des Mayr-Wirt-Geländes, den Einsatz für einen Lebensmittelmarkt in der Innenstadt und eine sinnvolle Lösung der Parkplatzsituation am Rätschenbach. Als Markenzeichen dafür stehen (die inzwischen zwei) Wimmelbilder, die illustrativ und prägnant diese Schwerpunkte darstellen und die im Oktober in einer Flugblattaktion an über 11.000 Erdinger Haushalte verteilt wurden.

Danach gaben Stadtrat und Fraktionssprecher Hans Egger und Harry Seeholzer einen Überblick über aktuelle Themen der Stadtratsarbeit. Stadtrat Hugo Gruber nutzte in einer emotional gefärbten Ansprache die Gelegenheit, für offene Aussprachen und ergebnisoffene Diskussionen in der Stadtpolitik zu werben: auch bereits getroffene Beschlüsse müssten, gerade wegen ihrer gewaltigen Tragweite, im Licht neuer Erkenntnisse überdacht und ggf. geändert werden können – z.B. die unterschiedlichen Auswirkungen von südlich oder nördlich zugeführter Regionalbahn zum Erdinger Bahnhof, wenn sich zeige, dass die gewählte nördliche Variante die Stadt dreiteile und stadtnah zuviel Fläche verbrauche.